Inhalationsraum mit Sole-Verrieselung

Ein Inha­la­ti­ons­raum ist die nüch­ter­ne Schwes­ter der Salz­grot­te. Weni­ger Insze­nie­rung, mehr Ablauf: kur­ze Sit­zun­gen, fes­te Tak­tung, kla­re Bestuh­lung. Betrei­ber, die mit Sit­zun­gen Geld ver­die­nen wol­len, bau­en ihn statt einer Grot­te — oder zusätz­lich zu ihr. Die­ses Pro­jekt­bei­spiel beschreibt, wor­in sich bei­de unterscheiden.

Objekt­art
Sana­to­ri­um, Kur­be­trieb, Pra­xis, Therme
Leis­tungs­um­fang
Pla­nung, Fer­ti­gung, Mon­ta­ge, Einweisung
Raum­flä­che
10 bis 35 m²
Plät­ze
4 bis 14, meist Sitzplätze
Sit­zungs­dau­er
typisch 10 bis 45 Minuten
Aero­sol­quel­le
Sole-Ver­rie­se­lung, optio­nal Halogenerator
Bau­zeit vor Ort
2 bis 4 Wochen
Lüf­tung
aus­ge­legt auf Luft­wech­sel zwi­schen den Sitzungen

Der Unterschied zur Salzgrotte

Eine Salz­grot­te ver­kauft Atmo­sphä­re. Ein Inha­la­ti­ons­raum ver­kauft Zeit. Das ändert fast jede Pla­nungs­ent­schei­dung: Die Bestuh­lung wird enger und auf­rech­ter, damit mehr Per­so­nen gleich­zei­tig Platz fin­den. Die Beleuch­tung wird ruhi­ger, weil ein Farb­wech­sel bei einer zehn­mi­nü­ti­gen Sit­zung nur stört. Und die Lüf­tung wird stär­ker aus­ge­legt, weil der Raum zwi­schen zwei Grup­pen voll­stän­dig durch­ge­spült wer­den muss.

Wie die Sole-Verrieselung arbeitet

Das Prin­zip ist das­sel­be wie beim Gra­dier­werk, nur klei­ner aus­ge­führt: Sole läuft über eine Rie­sel­flä­che, ein Teil des Was­sers ver­duns­tet, Salz gelangt als fei­nes Aero­sol in die Raum­luft. Die Rie­sel­flä­che kann eine klas­si­sche Rei­sig­wand sein oder eine kom­pak­te­re Aus­füh­rung aus salz­be­stän­di­gem Gewe­be, wenn der Platz für Schwarz­dorn nicht reicht.

Wich­tig ist die Regel­bar­keit. Ein Betrei­ber, der Sit­zun­gen im Takt fährt, will die Anla­ge zwi­schen den Grup­pen hoch­fah­ren und danach zurück­re­geln kön­nen. Wir legen die Steue­rung des­halb auf zwei Stu­fen aus und doku­men­tie­ren, wie lan­ge der Raum nach dem Anfah­ren braucht, bis er betriebs­be­reit ist.

Materialien und Hygiene

In einem Raum mit getak­te­ter Bele­gung wird deut­lich häu­fi­ger gerei­nigt als in einer Ruhe­grot­te. Des­halb wäh­len wir Ober­flä­chen, die das aus­hal­ten: geschlos­se­ne Salz­zie­gel­flä­chen statt loser Bruch­salz­par­tien in Griff­hö­he, abwisch­ba­re Sitz­flä­chen, ein Boden­auf­bau, der sich absau­gen lässt. Der Sole­kreis­lauf bekommt eine leicht zugäng­li­che Wan­ne und einen Ablass, damit das Sys­tem ohne Demon­ta­ge ent­leert wer­den kann.

Was wir bewusst nicht versprechen

Wir bau­en die Anla­ge — die medi­zi­ni­sche Bewer­tung liegt beim Betrei­ber und sei­nen Ärz­ten. Das Heil­mit­tel­wer­be­ge­setz zieht hier eine kla­re Gren­ze, und wir hal­ten sie ein. Wenn ein Sana­to­ri­um den Raum in ein The­ra­pie­kon­zept ein­bin­det, lie­fern wir die tech­ni­schen Daten, die dafür gebraucht wer­den: Aero­sol­quel­le, Sole­kon­zen­tra­ti­on, Luft­wech­sel­ra­te, Betriebs­stun­den. Die Aus­sa­gen zur Wir­kung trifft der Betreiber.

Kombination mit anderen Räumen

In grö­ße­ren Häu­sern steht der Inha­la­ti­ons­raum sel­ten allein. Häu­fig ent­steht eine Abfol­ge: Salz­wand im War­te­be­reich, Inha­la­ti­ons­raum für die eigent­li­che Sit­zung, Ruhe­raum im Anschluss. Die­se Rei­hen­fol­ge lässt sich schritt­wei­se bau­en, wenn das Bud­get nicht für alles auf ein­mal reicht — wir pla­nen dann so, dass Anschlüs­se und Tech­nik für den spä­te­ren Aus­bau bereits liegen.

Inhalationsraum mit Sitzbänken statt Liegen — kurze, getaktete Sitzungen im Zehn-Minuten-Rhythmus.
Inha­la­ti­ons­raum mit Sitz­bän­ken statt Lie­gen — kur­ze, getak­te­te Sit­zun­gen im Zehn-Minuten-Rhythmus.
Heller Salzraum in reduzierter Gestaltung. Ohne Bruchsalz, ohne Farbwechsel.
Hel­ler Salz­raum in redu­zier­ter Gestal­tung. Ohne Bruch­salz, ohne Farbwechsel.
Zwei Plätze, klare Linien: Diese Ausführung eignet sich für Praxen und kleine Studios.
Zwei Plät­ze, kla­re Lini­en: Die­se Aus­füh­rung eig­net sich für Pra­xen und klei­ne Studios.
Inhalationsraum mit dunklen Liegen und hinterleuchteter Salzwand.
Inha­la­ti­ons­raum mit dunk­len Lie­gen und hin­ter­leuch­te­ter Salzwand.
Salzziegelwände auf drei Seiten, Salzschüttung am Boden, Liegen in Reihe.
Salz­zie­gel­wän­de auf drei Sei­ten, Salz­schüt­tung am Boden, Lie­gen in Reihe.
Kombination aus Gradierwerk und Salzwand in einem Inhalationsraum.
Kom­bi­na­ti­on aus Gra­dier­werk und Salz­wand in einem Inhalationsraum.

Inhalationsraum planen

Sagen Sie uns, wie vie­le Sit­zun­gen Sie pro Tag fah­ren wol­len. Dar­aus ergibt sich fast alles Wei­te­re — Grö­ße, Bestuh­lung, Lüf­tung und Technik.

Pro­jekt anfragen

So läuft die Zusammenarbeit

Vom ers­ten Gespräch bis zur Über­ga­be bleibt alles in einer Hand: Pla­nung, Fer­ti­gung der Salz­ele­men­te, Mon­ta­ge vor Ort und War­tung. Wir arbei­ten ohne Subunternehmer.

  • 1. GesprächWir ler­nen das Objekt, den Ter­min und den Kos­ten­rah­men ken­nen. Meist genü­gen 15 Minu­ten am Telefon.
  • 2. Kon­zept und Ange­botWir wäh­len Tech­nik und Mate­ria­li­en, erstel­len eine Visua­li­sie­rung und ein ver­bind­li­ches Angebot.
  • 3. Fer­ti­gung und Mon­ta­geWir fer­ti­gen die Salz­ele­men­te in eige­ner Pro­duk­ti­on, mon­tie­ren sie vor Ort und blei­ben für die War­tung erreichbar.

25 Jah­re Erfah­rung · rund 600 rea­li­sier­te Objek­te in Deutsch­land, Öster­reich, der Schweiz und der EU · Salz­ma­te­ria­li­en mit PZH-Hygie­ne­zer­ti­fi­kat

Anru­fen: +49 971 918673 Kon­takt aufnehmen

Unverbindliche Anfrage

Sagen Sie uns kurz, wor­um es geht – wir mel­den uns in der Regel noch am sel­ben Werktag.



    m2


    AnrufenAnfrage senden