Salzsauna und Sanarium

Eine Salz­sauna ist zunächst eine ganz nor­ma­le Sau­na­ka­bi­ne. Der Unter­schied liegt in den Wand­flä­chen: Statt Holz auf allen Sei­ten steht hin­ter den Bän­ken eine Wand aus hin­ter­leuch­te­ten Salz­zie­geln. Das ver­än­dert die Kabi­ne optisch voll­stän­dig — und macht aus einer wei­te­ren Holz­ka­bi­ne ein Ange­bot mit eige­nem Namen.

Objekt­art
Hotel, Ther­me, Well­ness­be­reich, Privathaus
Aus­füh­run­gen
Salz­sauna (fin­nisch) oder Sana­ri­um (Nied­rig­tem­pe­ra­tur)
Kabi­nen­grö­ße
4 bis 20 Plätze
Tem­pe­ra­tur­be­reich
Sana­ri­um 45 bis 60 °C, fin­nisch 80 bis 95 °C
Salz­flä­chen
Rück­wand, seit­li­che Flä­chen, frei­ste­hen­de Säulen
Bau­zeit vor Ort
1 bis 3 Wochen
Kom­bi­nier­bar mit
Gra­dier­ele­ment, Ster­nen­him­mel, Farblicht

Salzsauna oder Sanarium

Die Ent­schei­dung fällt über die Tem­pe­ra­tur, nicht über das Salz. Eine fin­ni­sche Salz­sauna läuft bei 80 bis 95 Grad und tro­cke­ner Luft — kur­ze Gän­ge, klas­si­sches Sau­n­a­pu­bli­kum. Ein Sana­ri­um arbei­tet bei 45 bis 60 Grad mit höhe­rer Luft­feuch­te. Gäs­te blei­ben dort deut­lich län­ger, und genau das ist der Grund, war­um Hotels sich häu­fi­ger für das Sana­ri­um ent­schei­den: Eine Kabi­ne, in der Men­schen vier­zig Minu­ten sit­zen, füllt den Well­ness­be­reich bes­ser als eine, in der sie nach zehn Minu­ten wie­der herauskommen.

Für die Salz­flä­chen spielt die Tem­pe­ra­tur eben­falls eine Rol­le. Bei nied­ri­ge­ren Tem­pe­ra­tu­ren ist die Mate­ri­al­be­las­tung gerin­ger und die Aus­wahl grö­ßer. Bei einer fin­ni­schen Kabi­ne ach­ten wir stär­ker auf Befes­ti­gung, Aus­deh­nung und den Abstand zum Ofen.

Wo das Salz sitzt

Sinn­voll ist die Flä­che im Rücken der Gäs­te — dort ist sie sicht­bar, ohne dass jemand direkt anliegt. Berei­che, die im Sit­zen berührt wer­den, blei­ben Holz. Salz ist hart, kan­tig und spei­chert Wär­me anders als Holz; als Sitz- oder Lehn­flä­che taugt es nicht.

Frei­ste­hen­de Salz­säu­len funk­tio­nie­ren gut in grö­ße­ren Kabi­nen, wo sie den Raum glie­dern. In klei­nen Kabi­nen kos­ten sie mehr Platz, als sie optisch einbringen.

Gradierelement in der Kabine

In Sana­ri­en bau­en wir gele­gent­lich ein klei­nes Gra­dier­ele­ment ein — eine schma­le Rie­sel­flä­che, die bei der nied­ri­ge­ren Tem­pe­ra­tur mit­läuft. In einer fin­ni­schen Sau­na ist das nicht sinn­voll, weil die tro­cke­ne Hit­ze das Prin­zip auf­hebt. Wer bei­des will, bekommt in der Regel zwei Kabi­nen oder ein Sana­ri­um plus sepa­ra­tes Gra­dier­werk im Ruheraum.

Ofen, Steuerung, Lüftung

Wir arbei­ten mit den gän­gi­gen Ofen- und Steue­rungs­her­stel­lern und bin­den vor­han­de­ne Tech­nik ein, wo sie taugt. Die Lüf­tung folgt den übli­chen Sau­na­re­geln — die Salz­flä­chen ändern dar­an nichts, solan­ge sie nicht im direk­ten Zuluft­strom lie­gen. Was sich ändert, ist die Beleuch­tungs­pla­nung: Die Hin­ter­leuch­tung der Salz­wand muss sau­nat­aug­li­che Tech­nik sein und kom­plett wart­bar von außen bleiben.

Wenn eine bestehende Kabine umgebaut wird

Das ist häu­fi­ger als der Neu­bau. Eine gut erhal­te­ne Kabi­ne bekommt eine neue Rück­wand aus Salz, oft zusam­men mit neu­er Beleuch­tung und auf­ge­ar­bei­te­ten Bän­ken. Der Auf­wand ist über­schau­bar, das Ergeb­nis wirkt wie eine neue Kabi­ne. Vor­be­din­gung ist eine intak­te Kon­struk­ti­on — bei durch­feuch­te­ter oder ver­zo­ge­ner Kabi­ne lohnt der Umbau nicht.

Saunakabine mit hinterleuchteter Salzwand hinter der oberen Bankreihe.
Sau­na­ka­bi­ne mit hin­ter­leuch­te­ter Salz­wand hin­ter der obe­ren Bankreihe.
Dieselbe Kabine aus der Gegenrichtung — Holz und Salz teilen sich die Flächen etwa hälftig.
Die­sel­be Kabi­ne aus der Gegen­rich­tung — Holz und Salz tei­len sich die Flä­chen etwa hälftig.
Sanarium mit Sternenhimmel und freistehender Salzsäule in der Raummitte.
Sana­ri­um mit Ster­nen­him­mel und frei­ste­hen­der Salz­säu­le in der Raummitte.
Beleuchtete Liegebank im Sanarium, dahinter ein kleines Gradierelement.
Beleuch­te­te Lie­ge­bank im Sana­ri­um, dahin­ter ein klei­nes Gradierelement.
Große Kabine mit Gradierwand und klassischer Beleuchtung.
Gro­ße Kabi­ne mit Gra­dier­wand und klas­si­scher Beleuchtung.
Salzsauna im Betrieb. Bei niedrigerer Temperatur bleibt die Kabine länger nutzbar.
Salz­sauna im Betrieb. Bei nied­ri­ge­rer Tem­pe­ra­tur bleibt die Kabi­ne län­ger nutzbar.

Salzsauna planen oder umbauen

Neu­bau oder Umbau einer bestehen­den Kabi­ne — schi­cken Sie uns Maße und Fotos, wir sagen Ihnen, was sinn­voll mach­bar ist.

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So läuft die Zusammenarbeit

Vom ers­ten Gespräch bis zur Über­ga­be bleibt alles in einer Hand: Pla­nung, Fer­ti­gung der Salz­ele­men­te, Mon­ta­ge vor Ort und War­tung. Wir arbei­ten ohne Subunternehmer.

  • 1. GesprächWir ler­nen das Objekt, den Ter­min und den Kos­ten­rah­men ken­nen. Meist genü­gen 15 Minu­ten am Telefon.
  • 2. Kon­zept und Ange­botWir wäh­len Tech­nik und Mate­ria­li­en, erstel­len eine Visua­li­sie­rung und ein ver­bind­li­ches Angebot.
  • 3. Fer­ti­gung und Mon­ta­geWir fer­ti­gen die Salz­ele­men­te in eige­ner Pro­duk­ti­on, mon­tie­ren sie vor Ort und blei­ben für die War­tung erreichbar.

25 Jah­re Erfah­rung · rund 600 rea­li­sier­te Objek­te in Deutsch­land, Öster­reich, der Schweiz und der EU · Salz­ma­te­ria­li­en mit PZH-Hygie­ne­zer­ti­fi­kat

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